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15.01.2018 15:52

CDU-Fraktion begrüßt Haus des Jugendrechts


Die CDU-Fraktion begrüßt die für November geplante Eröffnung eines Hauses des Jugendrechts im Offenbacher Kaiserpalais an der Kaiserstraße. Staatsanwaltschaft, Polizei, Jugendamt und freie Träger der Jugendhilfe werden dort unter einem Dach ansässig sein. So wird eine Verbesserung der Verfahrensabläufe in Jugendstrafverfahren ermöglicht. Auch die hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann hatte ein Haus des Jugendrechts in Offenbach ausdrücklich befürwortet. Den entsprechenden Grundsatzbeschluss zu dieser Einrichtung fassten die Stadtverordneten bereits.

Andreas Bruszynski, CDU-Stadtverordneter, selbst Rechtsanwalt und Verteidiger in Jugendstrafsachen, erwartet durch die räumliche Zusammenlegung vor allem eine Vereinfachung der Zusammenarbeit des Gerichts und der Staatsanwaltschaft mit dem Jugendamt. Die Jugendämter haben in jugendgerichtlichen Verfahren als sogenannte Jugendgerichtshilfe unter sozialpädagogischen Gesichtspunkten am Verfahren mitzuwirken. Sie geben schriftlich und/oder mündlich einen Bericht über die jugendlichen oder heranwachsenden Beschuldigten ab und regen auch vom Gericht auszusprechende Maßnahmen an. Dies ist aber gegenwärtig in Offenbach nur eingeschränkt gewährleistet. Zu erwarten sind durch die zukünftig enge räumliche Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen vor allem schnellere Verfahren, was bereits aus erzieherischen Gesichtspunkten angezeigt ist. Andreas Bruszynski dazu: „Eine gegen einen Jugendlichen ausgesprochene Sanktion ist wenig sinnvoll, wenn sie erst ein Jahr oder länger nach der Tat erfolgt. Wir erhoffen uns durch das Haus des Jugendrechts eine bessere, weil zentrale Zusammenarbeit von Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe und damit verbundene schnellere Verfahren, die dem Erziehungsgedanken im Jugendstrafrecht besser gerecht werden.“

Das Haus des Jugendrechts ermöglicht zeitnahe, sachgerechte und individuelle Reaktionen auf kriminelles Verhalten Jugendlicher. Die Chancen einer straffreien Zukunft der Jugendlichen steigen auf diese Weise. Zudem sieht die CDU-Fraktion in der damit einhergehenden Vorbeugung und Bekämpfung der Jugendkriminalität einen weiteren wichtigen Schritt für ein sicheres Offenbach.


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