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Hans Burkart CDU: Fest installierte Schulsozialarbeit schafft PlanungssicherheitHans Burkart beklagt Provisorien mit Zeitarbeitsverträgen09.07.2010Der CDU-Arbeitskreis Kultur Schule Sport besuchte auf Einladung des Personalrates die Bachschule, um sich über die Probleme bei der Gestaltung der Schulsozialarbeit zu informieren. Der Arbeitskreisleiter Kultur Schule Sport Hans Burkart sowie Gerhard Länder und Egbert Färber wurden von Schulleiter Peter Schulz und der Vorsitzenden des Personalrates der Bachschule, Renate Sanden, empfangen. Der Personalrat der Bachschule weist darauf hin, dass an ihrer Schule mit ca. 95% Kindern mit Migrationshintergrund eine sehr gut funktionierende Schulsozialarbeit unerlässlich sei und der Schulträger, die Stadt Offenbach in der Pflicht sei, die Schulsozialarbeit fest zu installieren. Der CDU-Stadtverordnete Gerhard Länder kennt die Bachschule aus seiner Zeit als Kommissarischer Schulleiter. Das Problem der Bachschule mit der Schulsozialarbeit besteht darin, dass seit sechs Jahren ein Provisorium in Form von Zeitarbeitsverträgen besteht. Erst nach Genehmigung der Mittel durch das Jugendamt kann die Bachschule wieder zwei Sozialpädagoginnen halbtags beschäftigen. Ähnliche Probleme dürften auch andere Offenbacher Schulen haben, wo es unterschiedliche Konzepte, unterschiedliche Finanzierungen und unterschiedliche Träger der Schulsozialarbeit gibt. Der CDU-Arbeitskreisleiter Hans Burkart hat daher einen Fragenkatalog an den Magistrat gerichtet, um heraus zu finden, wie die Finanzierung und die Gestaltung der Schulsozialarbeit an Offenbacher Schulen gehandhabt wird, wie viel Mittel hierfür im Einzelnen aufzuwenden sind und ob der Magistrat seiner Verpflichtung nachzukommen gedenkt, als Schulträger die Offenbacher Schulen mit fest installierter Schulsozialarbeit auszustatten. „Schulsozialarbeit an der Bachschule bedeutet im Einzelnen sozialtherapeutische Lerntherapie für Kinder mit Lernschwächen, koordinierte Nachmittagsangebote, Einzelfallhilfen für Schülerinnen und Schüler in besonders schweren Lebenssituationen, Mediationsgespräche zwischen verschiedenen Konfliktpartnern, Trainingsraum, Randzeitenbetreuung, Hausaufgabenbetreuung und Förderung von Nachmittagsprojekten. Mit dieser Arbeit wird ein wichtiger Beitrag für den Lernerfolg für Schülerinnen und Schüler aus problematischen oder finanziell schwierigen Verhältnissen stammenden Schülerinnen und Schüler geleistet“, erklärte CDU AK-Leiter Hans Burkart. In diesem Zusammenhang verweist Hans Burkart auf die Initiative des SPD-Stadtverordneten Harald Habermann vom Januar 2010, der eine stärkere Vernetzung und Monitoring der Offenbacher Schulsozialarbeit forderte. Da von dieser Initiative nichts mehr zu hören ist und andererseits die Probleme mit der Festanstellung von Sozialarbeitern an Offenbacher Schulen noch nicht gelöst sind, fragt Hans Burkart in einer förmlichen Anfrage den Magistrat zu diesem wichtigen Themenkomplex. gez. Hans Burkart Leiter AK KSS F.d.R. Egbert Färber |
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