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22.07.2015 10:15

„Horst Schneider mag keine Blumen vor dem Bieberer Kirchplatz“

Stadtverordnete Anja Fröhlich ist enttäuscht von der Magistratsantwort


Das Blumenbeet in Bieber, zwischen Grundschule und der katholischen Kirche, wird auf weiteres nicht mehr in gewohnter Weise von der Stadt Offenbach bepflanzt. Wie aus der vom Oberbürgermeister unterschriebenen Magistratsantwort hervorgeht, ist eine Wechselbeetbepflanzung, wie bisher, aus Kostengründen nicht mehr vorgesehen. Stattdessen sei Rasen eingesät worden und die Fläche werde mit weniger kostenintensiven Maßnahmen, wie beispielsweise Pflanzung von Sträuchern sowie Stecken von Blumenzwiebeln, aufgewertet.

 

Anja Fröhlich, ist von dieser Antwort auf ihre Anfrage sehr enttäuscht, insbesondere von dem Vorschlag Schneiders, die Fläche könne ins Patenschaftsprogramm aufgenommen werden, wodurch etwa die Kirchengemeinde die Pflege übernehmen könne.

 

„Hier versucht der Oberbürgermeister, sich um der Verantwortung für ein gepflegtes Ambiente rund um einen zentralen Platz von Bieber zu drücken. Sein Hinweis in der Magistratsantwort, dieser Platz sei keine Schwerpunktfläche in Bieber sondern der Ostendplatz beweist, dass er keine Ahnung über die tatsächliche und gesellschaftliche Bedeutung dieser Örtlichkeit hat“ kritisiert Anja Fröhlich.

 

Es sei vielmehr so, dass zwischen Grundschule und Kirche eine hohe Besucherfrequenz an allen Wochentagen herrsche und sehr wohl mit dem Ostendplatz vergleichbar sei. Man dürfe auch nicht vergessen, dass an dieser Stelle das von der Stadt Offenbach abgerissene  Bieberer Rathaus stand, dass für viele Bieberer eine emotionale Bedeutung habe. „Jetzt an dieser Stelle die Bepflanzung einzustellen zeugt von einem lieblosen Umgang Horst Schneiders mit den Bieberer Befindlichkeiten“ ist die CDU-Stadtverordnete überzeugt.

 

Besonders ärgert sich Anja Fröhlich über die Antwort Horst Schneiders, die Pflege von Grünstreifen zwischen vierspurigen Straßen gehöre zur Visitenkarte Offenbachs und  habe Vorrang vor der alten Bieberer Rathausfläche.

 

„Kaum ein Autofahrer sieht einen bepflanzten Streifen zwischen vierspurigen Straßen bewusst. Aber alle Schulkinder, Lehrer, Eltern,  Kirchenbesucher, Hochzeitsgesellschaften, Gäste der Kulturgaststätte „Wiener Hof“ und alle Passanten werden sich jedes Mal beim Passieren dieser Stelle bei Horst Schneider und seiner Partei innerlich dafür „bedanken“, dass sie von Offenbach so gering geschätzt werden, dass man für Bieber an zentraler Stelle nicht einmal ein Blumenbeet übrig hat“, stellt Anja Fröhlich mit bitterer Ironie fest. Aber eines verspricht Anja Fröhlich dem Oberbürgermeister: „Diese Thema werden Sie so schnell nicht los“. 


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