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13.05.2019 13:06

Pressemitteilung der CDU Bieber zum Bieberer Bahnhof


„Schandfleck“, „Man muss sich schämen, was S-Bahn-Fahrer als erstes von Bieber sehen“, „Bei jedem Sturm muss man Angst haben vor Gebäudeteilen, die herumfliegen könnten“ – so hören sich zwischenzeitlich die Stimmen zum Bieberer Bahnhof an, die den Mitgliedern der CDU Bieber angetragen werden.

„Wir bedauern zutiefst, dass von dem Bahnhofsgebäude durch die jahrelange Vernachlässigung des Eigentümers nur eine Ruine übrig geblieben ist“ sagt Michael Herzberg, Vorsitzender der CDU Bieber. „Gleichzeitig sollten wir die Bedenken und Ängste der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen“ fährt er fort. Der Besitzer des Bahnhofsgebäudes blockiert konsequent alle Vermittlungsversuche, Vorschläge und Angebote seitens der Stadt oder Investoren, die ihm für eine Umgestaltung oder Umnutzung entgegengebracht werden. Auch die Mitglieder der CDU Bieber hätten Ideen für eine mögliche Nutzung, die jedoch an den Eigentumsverhältnissen scheitern. Von Seiten der Stadt wird der Eigentümer regelmäßig aufgefordert, seiner Sicherungspflicht zu entsprechen. Dem kommt er in der Regel, wenn überhaupt, nur notdürftig nach, beispielsweise durch Abdeckplanen auf dem Dach. Darüber hinaus sind dem Magistrat der Stadt Offenbach die Hände gebunden; die rechtlichen Möglichkeiten sind weitgehend begrenzt, was die CDU durch zahlreiche wiederkehrende Anfragen an den Magistrat weiß.

Eine Enteignung, wie sie teilweise in der Bürgerdiskussion steht, ist schwierig, da strenge Voraussetzungen zu erfüllen sind, darüber hinaus kann sich ein solcher Prozess über Jahre hinziehen. „Sollte der Magistrat den Weg einer Enteignung im Fall des Bieberer Bahnhofes gehen, findet er die volle Unterstützung der CDU Bieber im Sinne der Bieberinnen und Bieberer“ ist sich der Vorstand einig. Allerdings könnte eine Sanierung des Gebäudes im jetzigen Zustand nicht nur teuer, sondern durch die unzureichende verbliebene Bausubstanz auch unmöglich geworden sein. Nicht nur der in Bahnhofssanierungen prämierte Offenbacher Architekt Hilmar Bauer hält das Gebäude für „irreparabel geschädigt“.

Aufgrund des fortgeschrittenen Verfalls und der daraus resultierenden Gefährdung der Menschen stellt sich die CDU Bieber die Frage, ob ein Abriss oder Teilabriss des Bahnhofsgebäudes mit Neugestaltung der Freifläche nicht die einzige verbleibende Alternative ist. „Über dieses Ende mit Schrecken muss man zumindest offen nachdenken“ sagt Michael Herzberg abschließend.


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