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21.01.2020 13:41

JamaikaPlus Koalition will Nutzung bestehender Flächen für Wohnungen vereinfachen


Die JamaikaPlus Koalition aus CDU, Grünen, FDP und FW zielt auf Initiative der CDU mit ihrem Antrag „Flächenschonende Innenentwicklung“ auf eine Optimierung bestehender Flächen in Bezug auf die Entstehung neuer Wohnungen. „Wir haben Maßnahmen zusammengestellt, die Bauinteressierten und Eigentümern Möglichkeiten aufzeigen, Wohnraum flächenschonend zu entwickeln. Wir sehen vor dem Hintergrund begrenzter Flächenpotenziale hier eine gute Chance, Bautätigkeiten im Bestand anzustoßen,“ sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Roland Walter. So soll der Wiederaufbau von Dachgeschossaufbauten, die schon einmal vorhanden waren, aber etwa wegen Kriegszerstörungen zurückgebaut wurden, gefördert und vereinfacht werden. „Neben der Schaffung von Wohnraum kann auf diese Weise auch Stadtreparatur betrieben werden. Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, wird viele in Frage kommende Häuser entdecken“, erläutert der CDU Politiker Walter. Bestehende alte Bauakten sollen zur Verfügung gestellt und ein Wiederaufbau gemäß alter, bereits bewilligter Anträge erleichtert werden. Geplant ist auch eine Baugenehmigungsgarantie für solche Projekte unter Einhaltung der Baugesetze und Ausführungsplanungen nach heutiger Norm. Der CDU-Fraktionsvorsitzende schließt an: „Oft sind von der Dachgeschosszerstörung sehr repräsentative Häuser betroffen. Jede Wiederherstellung ist neben der Wohnraumschaffung ein Gewinn für das Erscheinungsbild der Stadt.“ Eine Hürde zum Ausbau oder Aufstockung von Wohnobjekten kann in den erforderlich werdenden Parkplätzen bestehen, die im Bestand nicht leicht zu erstellen sind. Die Ausnahmeregelungen der Stellplatzsatzung der Stadt Offenbach sollen bei flächenschonenden Bauprojekten proaktiv geprüft werden und soweit möglich Berücksichtigung finden. Die Aufstockung von Supermärkten ist in Offenbach bereits erfolgt. Die Stadt dient hier als erfolgreiches Beispiel für andere Kommunen. Die Potenziale sind in diesem Bereich durch bautechnische oder sonstige Ausschlusskriterien erschöpft. Die JamaikaPlus Koalition möchte das erfolgreiche Modell nun auf Gewerbeimmobilien übertragen. Bei gewerblich genutzten 1-2 geschossigen Gewerbebauten soll eine flächenschonende intensivere Nutzung - insbesondere durch Aufstockung bzw. mehrgeschossigen Neubau - aktiv gefördert und den Eigentümern deren Vorteile aufgezeigt werden. Bei entsprechenden Neubauten sollen den Investoren Vorschläge unterbreitet werden, wie mit Wohnen verträgliche Gewerbebetriebe sowie Infrastruktureinrichtungen gemeinsam mit Wohnungen in mehrgeschossigen Gebäudekomplexen errichtet werden können. Dies ist bauordnungsrechtlich grundsätzlich möglich. Bei Sanierungen von Gebäuden mit nicht mehr genutzten und erforderlichen Einzelhandelsflächen in B- und C-Lagen soll in Zusammenarbeit mit dem Masterplanbeirat darauf hingewirkt werden, diese in Wohnflächen umzuwandeln. Ziel ist hierbei, die Einzelhandelsflächen zu konzentrieren und den Leerstand in B- und C-Lagen zu reduzieren. Dies bedeutet keinen Verzicht auf Gewerbe, sondern soll die bestehenden Einzelhändler fördern. „Mit den genannten Maßnahmen bieten sich sowohl für die Stadt als auch für Bauwillige viele Möglichkeiten zur Nutzung des bestehenden Raumes. Wir möchten alle Beteiligten zur aktiven Nutzung der Vorschläge und zur Mitarbeit motivieren, um flächenschonend Wohnraum zu schaffen“, schließt die Roland Walter ab.


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